Microsoft Money

Im Jahr 1999 habe ich einen brandneuen Computer gekauft. Die waren damals so teuer wie heute ein leistungsstarker Gamer-PC. Das Betriebssystem war Windows 98. Mit dabei war eine kostenlose CD-ROM mit einer Software namens «Microsoft Money«. Eine Zeit lang lag die CD in einer Schublade, ehe ich die Software zum ersten Mal installiert und ausprobiert habe. Damit hat meine «Buchhaltung» angefangen.

Microsoft Money war eine Finanzverwaltungssoftware für Private und KMU. Mit dem HBCI-Modul wäre sogar eine direkte Anbindung ans Bankkonto möglich gewesen. Dies habe ich aber nie gebraucht. Mir reichte es, mit dem Programm offline zu arbeiten.

Anfangs habe ich nur etwas ausprobiert, wie man das halt so macht mit einem neuen Computerprogramm. Aber es gefiel mir sehr gut, meine Ein- und Ausgaben damit zu tracken. Immer mehr Kategorien und Unterkategorien kamen hinzu, ganz abgestimmt auf meine persönlichen Bedürfnisse. Es war grossartig ende Monat in der Auswertung sehen zu können, wieviel Geld ich wofür ausgegeben habe und wieviel Geld ich eingenommen bzw. verdient habe. Und schlussendlich natürlich, wieviel Geld ich im Monat gespart habe. Das war die wichtigste Zahl dabei um auch meine Sparquote in Prozent berechnen zu können. Später dann natürlich auch die Ein- und Ausgaben pro Jahr. Und das für jede einzelne Kategorie. Eine grossartige Sache!

Noch heute arbeite ich mit Microsoft Money 99. Es gab zwar noch neuere Versionen (Money 2000 und Money Sunset), welche ich auch ausporbiert habe, aber nie richtig warm wurde damit. Obwohl Microsoft die Software bereits um die Jahrtausendwende eingestellt hat, funktioniert sie auch heute noch unter Windows 10 und Windows 11. Jede noch so kleine Ausgabe oder Einnahme wird mit Microsoft Money festgehalten. Es ist wunderbar, jederzeit den aktuellen Stand meiner finanzieller Situation abrufen zu können, jederzeit zu wissen wie hoch mein Vermögen gerade ist. Ich glaube, dass dieses Programm mich noch mehr zum sparen verleitet hat.

Leider bietet das Programm keine der heutigen Zeit angepasste Exportfunktionen, z.B. in Excel oder in eine andere Datenbank. Glücklicherweise habe ich im Internet ein Java-Programm gefunden, mit der man die einzelnen Tabellen von MS Money einsehen und in eine CSV-Datei exportieren kann. Es benötigt dann allerdings viel Datenbank-Wissen, wie die einzelnen Tabellen und Felder untereinander verknüpft sind. Ansonsten kann man mit den einzelnen CSV-Dateien nicht weiterarbeiten.

Ich habe die exportierten Daten in eine neue Datenbank eingelesen. Mittels einem selbstgeschriebenen Java-Programm, welches Microsoft Money nachempfunden ist, konnte ich die Daten wieder «sichtbar machen». Damit wäre dann auch das Problem gelöst, falls Microsoft Money auf einem späteren Betriebssystem von Windows nicht mehr funktionieren würde.

Zusätzlich habe ich eine Webapplikation mit PHP geschrieben, welche die Datenbank ebenfalls auslesen und durchsuchen kann. Mittels einer Android-App habe ich nun auf dem Smartphone einen lokalen Webserver, auf dem mein PHP-Script läuft und ich somit jede noch so kleine Ausgabe wiederfinden kann. Es macht Spass, zu wissen wann man was zu welchem Preis gekauft hat.

Beim Sparen ist es aus meiner Sicht enorm wichtig, dass man die Einnahmen und Ausgaben festhält. In welcher Form ist jedem selbst überlassen. Ob man es in einem Programm digital erfasst oder auf Papier notiert spielt keine Rolle. Ebenso wie detailliert man es aufschreibt und in wieviele Kategorien es aufgeteilt wird. Hauptsache man schreibt es auf! Nur mit einem Haushaltsbuch bekommt man ein Gefühl wieviel Geld man eigentlich ausgibt und findet heraus, wie man noch sparen könnte.

Markenkleidung!

Kleider machen Leute. So lautet der wohl berühmteste Spruch in der Modewelt. Ich persönlich stimme dem zu. Aber viele Menschen, besonders Teenager, definieren sich über Kleider. Dies endet meistens mit Markenkleidern. Bei jungen Frauen sind das auch Marken-Handtaschen. Das Problem: für eine angesehene Marke bezahlt man nicht nur für das Material und die Herstellungskosten, sondern zusätzlich auch für das Label.

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Sparen beim Einkaufen!

Wir treffen tagtäglich hunderte oder sogar tausende Entscheidungen. Das fängt bereits mit dem Aufwachen an: Bleibe ich noch eine Minute liegen oder stehe ich auf? Gehe ich zuerst unter die Dusche oder koche ich zuerst den Kaffee? Meistens müssen wir nicht darüber nachdenken, was wir als nächstes tun. Es passiert automatisch und im Unterbewusstsein.

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Kaufen und wegwerfen? Nein, reparieren!

In der heutigen Zeit, in der vieles nicht mehr mechanisch sondern elektronisch gebaut wird, wird auch viel weggeworfen. Dies schadet nicht nur der Umwelt sondern auch dem Portemonnaie. Dabei wäre es so einfach, etwas altes zu reparieren – auch dann, wenn der Verkäufer oder Hersteller meint, eine Reparatur lohne sich nicht mehr.

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Sparen – Geiz ist geil

Zugegeben, der Spruch «Geiz ist geil» ist sicher etwas überspitzt. Schliesslich soll man sein Leben geniessen und sich etwas gönnen (können). Doch manche von uns haben das Sparen einfach im Blut, haben diese Haltung vielleicht sogar von den Eltern oder Grosseltern geerbt. Mit diesen Genen fällt das Sparen somit ganz leicht und passiert automatisch. Und doch fragt man sich, wo man noch Geld sparen kann – ohne sich einschränken zu müssen.

Genau das machen auch Firmen. Sparen, egal wie! Eine Firma kann nur überleben, wenn sie Gewinn macht. Und Gewinn heisst, mehr einnehmen als ausgeben – also sparen. Und davon können Privatpersonen lernen. Sparen lässt sich überall, grob zusammengefasst beim Einkauf und beim Verbrauch.

Auf diesen Seiten findest Du Tipps zum viel Geld Sparen.