Markenkleidung!

Kleider machen Leute. So lautet der wohl berühmteste Spruch in der Modewelt. Ich persönlich stimme dem zu. Aber viele Menschen, besonders Teenager, definieren sich über Kleider. Dies endet meistens mit Markenkleidern. Bei jungen Frauen sind das auch Marken-Handtaschen. Das Problem: für eine angesehene Marke bezahlt man nicht nur für das Material und die Herstellungskosten, sondern zusätzlich auch für das Label.

Bracht man das? Natürlich nicht! Es gibt auch wunderschöne normale Kleider, Handtaschen, Schmuck und Armbanduhren. Es ist nur eine Kopfsache, sich nicht zu teuren Marken verleiten zu lassen.

Zusätzlich stellt sich die Frage, ob man jeden Monat oder jedes Jahr neue Kleider kaufen muss. Meistens hat man bereits einen vollen, wenn nicht schon überfüllten Kleiderschrank zuhause. Die Kleidungsstücke, die man nicht mehr anzieht verbleiben dabei in der hintersten Ecke des Schrank – oder werden gnadenlos aussortiert für die Kleidersammlung. Wenn man weiter denkt, wirft man dabei Geld weg. Geld, für das man hart gearbeitet hat. Würdest Du Dein Bargeld wegwerfen? Natürlich nicht wirst Du ausrufen. Aber genau das wird gemacht. Alles was man wegwirft, hat einmal Geld gekostet. Geld, das man hätte sparen oder sogar investieren können. In Zeiten von Zalando und Co ist es halt nur noch ein paar Mausklicks, um sich bequem vom heimeligen Sofa aus neue Kleider zu bestellen. Auch wenn es das 15. Bikini ist. Per Kreditkarte.

Selbstverständlich kann und muss man Kleider wegwerfen, die Löcher oder nicht mehr auswaschbare Flecken haben. Was kaputt ist, gehört klar in die Tonne. Aber noch brauchbares und tragbares wegwerfen? Nur weil es nicht mehr der Mode entspricht? Die teuren Markenkleider? Nein!

Ich selbst trage Kleidung, auf denen erstens keine teuren Label aufgedruckt sind und zweitens, Kleidung die bereits mehrere Jahre alt ist. Ja, ich habe sogar seit 3 Jahren kein einziges Kleidungsstück mehr gekauft. Und ich fühle mich gut dabei. Trotzdem ist mein Schrank ziemlich voll. Weil ich nichts wegwerfen will, das man noch tragen kann.

Zugegeben: ich hasse es, in überfüllten Kleidungsgeschäften einkaufen zu gehen und verschiedene Grössen anzuprobieren. Und online Kleidung kaufen ist für mich ein Nogo. Der Aufwand mit zurücksenden von nicht passender Kleidung ist mir zu zeitaufwändig.

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